Endlich: wir fahren nach Sapa, in die nordvietnamesischen Berge, zu den Reisfeldern.
Auf dem Weg dorthin erleben wir eine Überraschung: unser Bus hat keine Sitze sondern Liegen und wir können, obwohl wir am Vormittag fahren, fast durchgehend schlafen. Zusammengequetscht zu dritt liegen wir im hintersten Winkel und lassen die Landschaft an uns vorbeiziehen.

Schon lange wollte ich das sehen, wohin wir jetzt unterwegs sind, meine Vorfreude ist riesig. Und wird nicht enttäuscht. In Sapa haben wir im Hostel jeder unsere eigene Schlafkapsel mit Heizmatratze, vom Zimmer aus fantastische Aussicht hinunter ins Tal und auf den Berg Fansipan. An unserem zweiten Tag in Sapa wird Juanita den Berg bezwingen, 1400m hinauf und wieder hinunter. Karin und ich nehmen den Zug und die Gondel. Das Karma straft unsere Gemütlichkeit: oben angekommen sehen wir fast nichts weil die Bergspitze fast völlig im Nebel versinkt, vorher und nachher ist oben hingegen beste Aussicht. Das ist schade, weil wir sind am Dach Indochinas, dem höchsten Berg der Region mit über 3000m Höhe. Das was gelegentlich durch den Nebel blitzt ist atemberaubend.


Wieder im Tal machen Karin und ich einen Abstecher zum Tal der Reisfelder. Wir bestaunen die Aussicht und ich bin glücklich.

PS
Die Kampagne #EuropeansforHumanity startet jetzt, und ich freue mich über jeden der sie auf verschiedenen Wegen teilt. Es ist wirklich wichtig hier nicht wegzusehen. Erst letztes Wochenende ist ein headquarter einer Schweizer NGO auf Lesbos abgebrannt – vermutet wird Brandstiftung. Please share!
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